Das eigene Pony

Pony und MädchenEin Pony interessiert nicht, ob die finanziellen Mittel da sind, sondern es möchte bewegt, geliebt und beachtet werden. Allerdings kann gerade ein Pony eine sehr enge Bindung zu seinem Menschen entwicklen.

Spätestens wenn unser Vierbeiner ohne Strick und Halfter hinter uns herzockelt oder aus lauter Übermut unsere Nähe sucht, um mit uns zu spielen, fließt das Herz vor Freude über.

Schnell mag das eigene Herz sagen, dass man bereit ist, sich zu kümmern. Aber was bedeutet dieses Kümmern um ein eigenes Pony eigentlich? Es fallen sehr viele täglich wiederkehrende Arbeiten an, welche vor dem Reiten absolute Priorität haben. Dazu zählt das Füttern, Putzen, Misten und nicht zuletzt der Tierarzt und der Hufschmied.

 

Ein zusätzlicher Zeitfaktor ist die Fahrt zum eigenen Pony. Die Wenigsten haben ihr Reitpony direkt am Haus stehen, sondern sind noch eine Weile zum nächsten Reitstall oder Privatstall unterwegs. Diese Fahrzeiten summieren sich mit der Zeit beträchtlich. Gerade im Winter, wo es früh dunkel wird, mag man sich das ein oder andere Mal überwinden müssen zu seinem Pony zu fahren. Allerdings fragt der Vierbeiner hiernach nicht; er braucht jeden Tag seine Versorgung.

Ebenfalls muss man sich Gedanken machen, wer sich um das Pony kümmert, wenn man selber im Urlaub oder krank ist. Und was passiert, wenn irgendwann die Ausbildung anfängt? Auch hier sollte man sich bewußt sein, dass ein Pony ohne Probleme weit über 20 Jahre alt werden kann.