Ein Hufgeschwür ist - wenn nicht richtig behandelt - eine langwierige und schmerzhafte Angelegenheit. Ein Hufgeschwür ist eine Entzündung im Huf, sie wird meist durch Druck hervor gerufen. So kann ein spitzer Stein in der Huflederwand genauso ein Prolem sein, wie eingedrückte Eckstreben oder falsch beschlagene Hufe. Wenn die Huflederhaut gequetscht wird, stirbt sie ain Teilbereichen ab. So manches Hufgeschwür wird gar nicht entdeckt, weil sich der Eiter die weicheste Stelle im Huf - den Kronrand - schon selbst gesucht hat und das Geschwür so langsam heraus eitert. Dies ist nicht weiter tragisch, nach Gesunden des Hufes wird gesundes Horn gebildet und das Loch wächst zu. Wenn der Eiter gegen die Lederhaut drückt und nicht abfließen kann,, lahmt das Pferd stark, oft setzt es den Huf gar nicht mehr auf. Zusätzlich kommt oft starkes Fieber und ein warme pulsierende Fessel hinzu.
Ein Öffnen des Eiterherdes bringt sofortige Entlastung für das Pony.Die warme Fessel sollte mit essigsaurer Tonerde kühl gehalten werden.
Meist geht das Pony am nächsten Tag schon wieder fast klar. Als
Unterstützung kann man den Huf mit einer Wasser-Kernseifen-Lösung
wässern. Es ist übrigens nicht sinnvoll, ein grosses Loch in den Huf zu schneiden, sondern die Öffnung so klein wie möglich zu halten. Je größer das Loch ist, umso höher ist die Gefahr, dass es zu einer neuen Entzündung kommt. Zusätzlich dauert er sehr lange, bis das Hufhorn wieder geschlossen herunter gewachsen ist. Nicht selten kommen dann bei großflächigen Löchern besondere Hufschuhe oder Eisen hinzu, um den Huf zu entlasten.
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