Die Kardätsche benutzt man normalerweise zusammen mit einem Striegel.Daher ist die Kardätsche ebenso oval geformt, wie der Striegel. Damit man sie beim Putzen nicht verliert, ist eine Halteschlaufe angebracht. Früher stellte man Kardätschen aus den Fruchtständen der Kardendistel her. Daher auch der Name; Kardätsche kommt aus dem Lateinischen (carduus) und bedeutet Distel.
Mit dem Striegel werden die Haare und der trockene Staub durch kreisende Bewegungen angerauht. Man fängt beim Pony auf der linken Seite am Hals an (immer seitlich an das Pony herantreten, nicht von hinten; ruhig ansprechen nich tvergessen) und arbeitet sich bis zum Schweif systematisch mit gleichmäßigen Bewegungen vor. Mit der Kardätsche werden vom Kopf beginnend mit gleichmäßigem Strich die losen Partikel aufgenommen. Nach jedem Strich wird die Kardätsche am Striegel abgezogen, sodaß sich dort der Dreck sammelt.
Da die Borsten sehr weich sind, kann man auch an den Gelenken und anderen bemustelten Körperteilen mit der Kardätsche arbeiten. Allerdings sollte man hier nur geringen Druck beim Putzen ausüben. Beim Putzen des Bauches muss man ein wenig vorsichtig sein; es gibt Ponies, die reagieren sehr empfindlich, da sie am Bauch kitzelig sind. Wenn für das Ponie die Kardätsche am Bauch zu unangenehm ist, sollte man es mit einem weichen Handschuh, welcher Noppen hat, versuchen.
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