Dadurch wird er auch im Turniersport eingesetzt und konnte hier schon einige Erfolge verbuchen.Der Norweger stammt aus den Küstengebieten Norwegens. In Norwegen wurden robuste Ponys gebraucht, die schwere Lasten tragen konnen. So entwickelte sich der Norweger zu einem erstaunlich zugstarken Pony, das in Offenstallhaltung gehalten werden kann. Die meisten Norweger sind sehr umgänglich und geduldig - allerdings gibt es unter dieser Rasse auch einige ausgemachte Dickköpfe. Sie werden nicht agressiv oder hinterhältig, brauchen aber eine konstante vernünftige Erziehung, damit sie ihrem Besitzer nicht auf der Nase herum tanzen. Der Norweger kann auch sehr verspielt sein und liebt Einzelhaltung überhaubt nicht - ein vierbeiniger Gefährte sollte sein. Da dieses Pony sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen zu reiten ist, eignet er sich prima als Familienpferd. Das Fjordpony erreicht ein Stockmaß von 135 bis 150 cm. Das ganze Erscheinungsbild ist barock.
Es besitzt einen kurzen, kräftigen Hals, auf dem ein ausdruckstarker Kopf mit kurzen relativ kleinen, spitzen Ohren sitzt. Die Nüstern sind groß, die Augen zeugen von Charakterstärke, die Stirn ist breit. Der wenig ausgeprägte Widerrist geht in einen langen und elastischen Rücken über, welcher sehr tragfähig ist. Die Beine sind gut bemuskelt und stabil, die Brust und Schulter ist breit und kompakt. Norweger sind Falb-farben, hier gibt es die unterschiedlichsten Mischungen. So gibt es Weissfalben genauso wie Rot-, Braun- oder Graufalben. Charakteristisch für den Norweger ist der Aalstrich, welcher sich von der Mähne über den Rücken bis zum Schweif zieht. Norwegertypisch wird die Mähne zu einer Stehmähne geschnitten, wobei der Aalstrich etwas höher steht, wie der restliche Teil der Mähne. Der barocke Körperbau des Norwegers läd dazu ein, eine Kutschfahrt zu unternehmen. Da das Fjordpony sehr nervenstark ist, läßt es sich gut einspannen. Durch die Ausdauer und Kraft, welche es an den Tag legt, lassen sich auch Tagesfahrten mit mehreren Personen unternehmen.
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