Polo
galoppierendes PoloponyIst der Polosport für jemanden mehr, wie ein Freizeitvergnügen, braucht man mindestens vier Poloponies, da ein Pony nur ein Chukka (Spielabschnitt) gehen darf. Ein Chukka ist siebeneinhalb Minuten lang, die Uhr wird bei Spielunterbrechungen angehalten. In Deutschland werden in der Regel vier Chukkas gespielt, nach jedem Torerfolg werden die Seiten gewechselt und die Pause zwischen den Chukkas beträgt zwischen 3 und 5 Minuten.

Das Reizvolle am Polospiel ist die Geschwindigkeit und der Teamgeist, beides ist sehr wichtig, um gewinnen zu können.

Auch ist Taktik und Technik gefragt; Sieg oder Niederlage sind oft abhängig von der richtigen Entscheidung im richtigen Moment. Polo kann man auch als Kampfsport betrachten, so ist es erlaubt, einen Reiter zu blocken oder abzudrängen, auch das Verteidigen des eigenen Strafraumes ist in Ordnung. Allerdings wird größten Wert auf die Unversehrtheit des Ponies gelegt, daher pfeift ein Schiedsrichter jedes Spiel rigoros ab, wenn die Gesundheit des Poloponies gefährdet ist. Auch darf ein Pony nur 2 Chukkas pro Tag laufen.

Für den Polosport braucht man robuste, nervenstarke, schnelle und wendige Ponies, daher wurde in der Zucht sehr früh selektiert, um hervorragende Ponies zu bekommen.

Die Ponies haben einen hohen argentinischen Einschlag (Criollos), auch Araber wurden zur Zucht genommen. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, wird der Schweif gebunden und die Mähne zu Zöpfen geflochten. So wird verhindert, dass der Stick, mit dem nach dem Ball geschlagen wird, sich im Schweif verheddern kann.