Wenn man mit dem Pony draussen unterwegs ist, können viele schöne Dinge miteinander verbunden werden. Beim Reiten in der Natur gibt es keinen Leistungs- und Erfolgsdruck, sondern man nimmt sich die Zeit, die man braucht, um sich mit seinem Pony zu erholen. So macht es Spass, gute Freunde dabei zu haben, um sich zu unterhalten oder man genießt die Ruhe im Wald, wenn man frühmorgens alleine unterwegs ist. Hier sei erwähnt, dass vier Augen immer mehr sehen wie zwei - fühlt man sich beim Reiten noch nicht so sicher oder hat ein junges Pferd, welches noch nicht geländesicher ist, sollte man immer mindestens zu zweit unterwegs sein. Auch ein Handy für den Notfall dabei zu haben ist sinnvoll, und eine Sicherheitsweste ist empfehlenswert.
Ebenfalls ist eine Reitkappe selbstverständlich und in der Dunkelheit müssen die vorgeschriebenen Warnlampen am Pony sein. Die meisten Gebiete sind recht dicht besiedelt, hier gilt es Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. So sollte bei Füßgängerbegegnungen Schritt geritten werden, Querfeld ein zu reiten unterlassen werden und Schäden gemeldet werden, wenn welche verursacht wurden.
Freizeitreiten bedeutet nicht einfach im Sattel sitzen, sondern sein Pferd als Partner begreifen. Ein passionierter Freizeitreiter hält sein Pony artgerecht, indem es zum Beispiel in Offenstallhaltung im Herdenverband leben darf. Die Ausgelichenheit und Ruhe, die ein Pony durch artgerechte Haltung ausstrahlt, macht es im Gelände für den Reiter zuverlässig und sicher.
So mancher, der sich für das Freiteitreiten interessiert, stellt sich die Frage, ob ein spezielles Freizeitpferd oder -pony nötig ist. Grundsätzlich eignet sich jede Rasse zum Freizeitpferd; es kann höchstens sein, dass ein Araber oder Paso spritziger ist und es ein Norweger oder Haflinger ruhiger angehen läßt. Wichtig ist daher nicht die Rasse, sondern der Charakter des Ponies oder Pferdes. Ein Freizeitpony oder -pferd sollte nervenstark, ausgelichen, gut zu führen und freundlich sein.
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