Auch oder gerade für Kinder machen Sicherheitssteigbügel Sinn. So mancher Sturz passiert beim Reiten lernen - hier ist es wichtig, dass der Fuß nicht im Steigbügel hängen bleibt, da sonst die Gefahr besteht, vom Pony mitgeschliffen zu werden.
Sicherheitssteigbügel gibt es in verschiedenen Ausführungen.
So gibt es den Fillis-Bügel mit Gummi-Aussenschenkel. Der Aussenschenkel wird durch einen stabilen Gummiriemen ersetzt, welcher bei extremer Belastung reisst. So ist ein Hängenbleiben mit dem Fuß unmöglich. Allerdings verliert der komplette Steigbügel durch das Gummi an Stabilität.
Der Kwick-Out Sicherheitssteigbügel ist von einem normalen Steigbügel kaum zu unterscheiden. Auch die Stabilität ist die selbe. Beim Kwick-Out ist ein Klappmechanismus eingebaut, welcher bei extremen Druck zur Seite schnellt und den Fuss freigibt. Natürlich muss dieser Mechanismus von Zeit zu Zeit überprüft werden, damit er in Notsituationen auch funktioniert.
Dann gibt es noch Sicherheitssteigbügel mit beweglichen Gelenken. Die Gelenke bestehen oftmals aus drehbaren Spiralen, welche mit einem Flexi-Schlauch geschützt sind. Diese Sicherheitsbügel sind in sich sehr flexibel, was zwar gewöhnungsbedürftig ist, aber die Gelenke sehr schont. Oftmals hat man nach längerem Reiten schmerzende Knie oder Knöchel; dieses Problem tritt mit diesen sehr bewegungsfreudigen Bügeln meist nicht mehr auf.
Bei allen Steigbügeln ist wichtig, dass die Gummieinlage sauber ist und ab und an erneuert wird; sie gibt dem Stiefel zusätzlichen Halt und Sicherheit.
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