Westernsporen
WesternsporenJeder, der schon einmal Rädchensporen getragen hat, kennt das Geklapper, welches sie auslösen.

Oftmals erntet man dann fragende Blicke, da sich viele nicht sicher sind, ob diese Sporen nicht für das Pony sehr schmerzhaft sind. Jedoch sind statische spitze Sporen für das Pony wesentlich schärfer, wie bewegliche Rädchensporen.

Rädchensporen funktionieren nach dem selben Prinzip wie ein Massageball für Menschen. Rollt man diesen über die Haut, ist es nicht unangenehm und piekst, sondern der Druck wird sanft verteilt. Je mehr Zacken das Rädchen hat, umso weicher sind die Sporen. Kleine Rädchen mit wenigen Zacken machen die Sporen scharf. Es gibt Sporen mit geraden und mit geborenen Hälsen. Hier kommt es zum einen auf die jeweilige Vorliebe des Reiters und zum anderen auf die Größe des Ponies an. Hier hilft nur ausprobieren, was am besten passt.

Absolut wichtig ist die freie Beweglichkeit der Sporenrädchen; ein Rädchen, welches am Pferdebauch nicht abrollt, kann böse Verletzungen hinterlassen. Daher sollte das Abrollen vor jedem Gebrauch geprüft werden. Bei Schwergängigkeit hilft ein Ausbürsten mit einer Stahlbürste.