Westernsattel
Westernsattel
Ein qualitativ hochwertiger Westernsattel kostet seinen Preis - es macht allerdings keinen Sinn, sich nach einem günstigen Sattel umzusehen. Das Sitzgefühl ist dermaßen schlecht, dass man sich von solch einem Sattel schnell wieder enttäuscht verabschiedet. Wer einen hochwertigen Sattel haben möchte ohne Unsummen ausgeben zu wollen, kann auf einen guten gebrauchten Westernsattel zurückgreifen. Wenn ein Westernsattel gut gepflegt wurde, hält er Jahrzehnte.

Hochwertige Sättel haben einen Holzbaum, was die Sättel wesentlich schwerer macht, als z.B. den englischen Sattel. Trotzdem ist der Westernsattel für das Pferd angenehmer zu tragen, da das Gewicht auf dem Pferderücken besser verteilt wird. Ein ideal aufliegender Sattel ist auf der Sattellage komplett durchgeschwitzt.

Heutzutage gibt es die unterschiedlichsten Westernsättel, da inzwischen viele Sportdisziplinen im Westernreiten etabliert sind. Daher werden die Sättel auch aus Kunstoff gefertigt, um den unterschiedlichen Schwerpunkten des Sattels gerecht zu werden.

So hat der Reiningsattel ein niedriges Horn, die Sitzfläche ist gross und die Rückenlehne ist nur leicht erhöht. Ein Cuttingsattel dagegen besteht aus einer sehr niedrigen Sitzfläche und einem grossen Horn.

Früher wurden Westernsättel mit einem Ledergurt befestigt; es wurde ein Krawattenknoten gebunden. Heutzutage wird alternativ auch mit Schnallen am Gurt gearbeitet, um das Nachgurten zu erleichtern.